Bergfried

Ein trutziger Bergfried reckt sich früher 32 Meter hoch aus dem engen Innenhof der Burganlage empor, klotzig und abweisend, mit durchgehend 2 Meter dicken Buckelquadermauern aus Muschelkalk, 6 Geschosse hoch, die beiden letzten wohl erst im 14. Jahrhundert aufgesetzt, wie auch das niedrige, vierseitige Pyramidendach. Der besseren Verteidigung wegen hatte der Bergfried keinen Zugang zu ebener Erde, sondern war nur über Leitern erreichbar, die man hochziehen konnte.

Sein unteres Geschoss dient heute als Tanklager (ehemaliges Verlies oder Vorratsraum, je nach Bedarf).

Die darüber liegenden zwei Geschosse werden als Lager / Wohnraum genutzt.
Turmzimmer der Schlosswohnung
Unter dem Dach sind die drei Glocken der Kapelle untergebracht:
„Concordia“ (e‘‘, 1924, 61 cm, ca. 120 kg),
„Erlach – Das Wort Gottes hören und es befolgen“ mit Mutter-Gottes-Bild (cis‘‘4/16, 1972, 74,3 cm, 243 kg) und
„Erlach – Heiliger Josef bitte für uns!“ Josef mit Jesus-Bild (fis‘‘, 1973, 56 cm, 107 kg).